Corona: Stufe 4

Kleinbus brannte völlig aus / Diesel im Kermisdahl

Nachdem ein Kleinbus während der Fahrt Diesel verloren hatte und gegen 17:30 Uhr an der Lindenallee in Flammen aufgegangen war, musste festgestellt werden, dass ein Teil des Treibstoffes in die Regenwasserkanalisation gelangt war. Durch die Kanalisation floss dieser in den Kermisdahl, wo er von der Feuerwehr mit schwimmenden Ölsperren aufgefangen wurde.

Der Fahrer des Kleinbusses bemerkte während der Fahrt Dieselgeruch im Fahrzeuginnenraum und konnte den Bus an der Lindenallee zum Stehen bringen und ihn rechtzeitig verlassen. Es kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve brannte das Fahrzeug in voller Ausdehnung und es lief bereits einen brennende Dieselspur durch den Rinnstein. Das Feuer wurde erfolgreich mit Löschschaum bekämpft und so ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge knapp verhindert.

Da der Ablauf der Regenwasserkanalisation in den Kermisdahl mündet, gelangte ein Teil des Kraftstoffes im Laufe des Abends in das Gewässer, wo er sich auf Höhe der hölzernen Fußgängerbrücke an der Oberfläche sammelte. Die Feuerwehr installierte schwimmende Ölsperren rund um die Brücke. Die Verunreinigungen sollen nun von einer Spezialfirma aufgenommen und entsorgt werden.