Die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kleve

 

Als das Löschwasser erst freigeschlagen werden musste

Rund 20 Zentimeter dick war das Eis auf dem Spoykanal, als die Löschgruppe Brienen Anfang des Jahres 1954 zu einem Bauernhofbrand ausrückte. Bei etwa minus 18 Grad mussten die Einsatzkräfte zunächst ein Loch in die Eisdecke schlagen, um überhaupt an Löschwasser zu gelangen. Während der Löscharbeiten froren Teile der Schläuche ein. Für die Nachlöscharbeiten wurde schließlich sogar bereits mit Wasser verdünnte Jauche eingesetzt.

August Michels gehörte damals zu den jungen Feuerwehrleuten der Einheit. Er war 1952 im Alter von 19 Jahren über seine beiden Brüder zur Löschgruppe Brienen gekommen. Ein Gerätehaus gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Handdruckspritze war in einer Gaststätte untergebracht, alarmiert wurde zunächst mit einem Horn vom Fahrrad aus. Erst später folgte die Sirene.

Mehr als sieben Jahrzehnte später steht diese Erinnerung beispielhaft für die Erfahrungen, die in der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kleve zusammenkommen. Ihre Mitglieder haben unter Bedingungen Dienst geleistet, die sich von der heutigen Feuerwehr in vielen Bereichen grundlegend unterscheiden. Sie haben die Entwicklung von einfachen Löschgeräten bis zu moderner Schutzkleidung, Wärmebildkameras, digitalem Funk und Drohnen miterlebt.

Dabei geht es nicht allein um Technik oder vergangene Einsätze. Hinter den Erinnerungen stehen jahrzehntelange Zugehörigkeit, gemeinsam übernommene Verantwortung und gewachsene Verbindungen innerhalb der Einheiten.

„Kameradschaft war und ist das Wichtigste. Früher waren auch die Familien sehr eng eingebunden und haben sich gegenseitig unterstützt. Die Technik und die Einsätze haben sich verändert, aber dieser Grundgedanke gehört bis heute zur Feuerwehr." 
– August Michels, Alters- und Ehrenabteilung LG Wardhausen-Brienen

Ein Wechsel, der Zeit braucht

Der Übergang aus dem aktiven Einsatzdienst wird von den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung unterschiedlich erlebt. Nach vielen Jahren mit regelmäßigen Übungen, Alarmierungen und festen Aufgaben verändert sich der persönliche Bezug zur Feuerwehr. Die Verantwortung geht auf eine jüngere Generation über, während der eigene Platz innerhalb der Einheit neu gefunden werden muss.

 

Der Übergang aus dem aktiven Einsatzdienst ist an das vom Gesetzgeber festgelegte Renteneintrittsalter gebunden. Wer die Altersgrenze erreicht, wechselt in die Alters- und Ehrenabteilung. Scheidet ein Mitglied bereits vorher aus gesundheitlichen, persönlichen oder anderen Gründen aus dem Einsatzdienst aus, kann im Gespräch mit der Einheitsleitung geklärt werden, ob der weitere Weg in die Alters- und Ehrenabteilung oder in die Unterstützungsabteilung führt. Entscheidend sind dabei die persönliche Situation und die Möglichkeiten, sich weiterhin innerhalb der Feuerwehr einzubringen.

Heinz Graven aus Reichswalde fiel dieser Schritt zunächst schwer. Nach 23 Jahren in Führungsfunktionen und weiteren zehn Jahren im aktiven Feuerwehrdienst habe er sich etwa ein Jahr lang wie ein altes Feuerwehrpferd gefühlt, das innerlich noch mitscharrt, sobald die Sirene zu hören ist oder die Fahrzeuge ausrücken. Mit zunehmendem Abstand sei zugleich die Erleichterung gewachsen, nicht mehr dieselbe Verantwortung tragen zu müssen.

Auch die Zusammensetzung einer Einheit verändert sich weiter. Neue Mitglieder treten ein, während die eigenen Besuche seltener werden. Für ehemalige Führungskräfte kann es ungewohnt sein, irgendwann nicht mehr jeden Kameraden persönlich zu kennen. Dennoch bedeutet der Wechsel nicht zwangsläufig einen vollständigen Rückzug.

Volker Huth blickt auf 32 Jahre im aktiven Feuerwehrdienst zurück. Für ihn war der Wechsel ein nachvollziehbarer Schritt, durch den sich vor allem die eigene Rolle veränderte. Die Verbindung zum Löschzug Rindern ist dabei eng geblieben. Auch heute besucht er Übungen und unterstützt die aktive Mannschaft beispielsweise beim jährlichen Biwak. Aus dem Einsatzdienst hat er sich zurückgezogen, aus der Gemeinschaft jedoch nicht.

 

Volker Huth noch aktiv bei einer Übung im Klever Tiergarten
„Der Übergang in die Ehrenabteilung war für mich die richtige Entscheidung, auch wenn damit der aktive Einsatzdienst endgültig endet. Man tritt aus der ersten Reihe zurück, bleibt der Feuerwehr aber als Helfer, Berater und Kamerad verbunden.“
– Volker Huth, Alters- und Ehrenabteilung LZ Rindern

Weiterhin mitten im Löschzug

Wie eng die Verbindung zur aktiven Mannschaft bleibt, hängt auch von den Strukturen der einzelnen Einheit und vom persönlichen Engagement ab. Im Löschzug Kleve nehmen regelmäßig mehrere Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung an den freitäglichen Übungsabenden teil. Bei besonderen Übungen fahren sie teilweise gemeinsam mit einem Mannschaftstransportfahrzeug zur Übungsstelle.

Heinz Spanjaard ist seit 2015 Mitglied der Ehrenabteilung. Er hatte sich bereits 1974 für den Löschzug Kleve interessiert und musste zunächst ein Jahr lang regelmäßig an den Übungsabenden teilnehmen. Erst 1975 wurde er im Rahmen der Jahreshauptversammlung offiziell aufgenommen.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Einsatzdienst blieb er eng eingebunden. Er unterstützt unter anderem die Organisation von Essen und Getränken und ist seit mehreren Jahren als Vertrauensperson tätig. Bei Nachbesprechungen halten sich die älteren Kameraden nach seiner Beobachtung häufig eher zurück. Untereinander werde das Geschehen dennoch weiter aufmerksam verfolgt und besprochen.

Zur Alters- und Ehrenabteilung des Löschzugs Kleve gehören rund 14 Kameraden. Einmal im Monat treffen sie sich zu einem gemeinsamen Frühstück oder Kaffeenachmittag, häufig gemeinsam mit ihren Ehefrauen oder Partnerinnen. Hinzu kommen Veranstaltungen des Löschzugs sowie Treffen auf Stadt- und Kreisebene.

Für Heinz Spanjaard gehört zum Austausch zwischen den Generationen auch, Wissen aktiv aufzunehmen und weiterzugeben.

Treffen der Alters- und Ehrenabteilung beim LZ Kleve 2025
„Junge Kameradinnen und Kameraden sollten möglichst viele Übungen, Lehrgänge und Informationen mitnehmen, auch wenn ein Thema zunächst weniger interessant erscheint. Im Einsatz kann genau dieses Wissen plötzlich entscheidend sein. Dazu gehören auch die Erfahrungen älterer Kameraden.“
– Heinz Spanjaard, Alters- und Ehrenabteilung LZ Kleve

Gemeinschaft endet nicht mit dem Einsatzdienst

In Reichswalde umfasst die Alters- und Ehrenabteilung derzeit 22 ehemalige Kameraden. Zusätzlich werden acht Witwen verstorbener Feuerwehrangehöriger weiterhin in die Gemeinschaft einbezogen. Die Gruppe ist vergleichsweise jung. Nur etwa vier bis fünf ihrer Mitglieder sind älter als 80 Jahre.

Der Kontakt beschränkt sich nicht auf wenige offizielle Termine. Gemeinsame Veranstaltungen, Grillabende, Wettkämpfe und weitere Treffen sorgen dafür, dass die Verbindung innerhalb der Alters- und Ehrenabteilung und zur aktiven Mannschaft erhalten bleibt.

Bei länger dauernden Einsätzen können die ehemaligen Aktiven auch konkrete Aufgaben übernehmen. In Reichswalde unterstützen sie beispielsweise bei der Versorgung der Einsatzkräfte und organisieren Verpflegung im Feuerwehrhaus. Bei Waldbränden kommt ihre Ortskenntnis hinzu. Der Reichswalder Wald ist weitläufig und für ortsfremde Einheiten nicht überall leicht zu überblicken. Erfahrene Kameraden können deshalb als Lotsen eingesetzt werden und nachrückende Fahrzeuge einweisen.

Solche Aufgaben zeigen, dass die Alters- und Ehrenabteilung nicht ausschließlich auf Erinnerungen und Traditionen ausgerichtet ist. Ihre Mitglieder bleiben in vielen Einheiten ein praktisch eingebundener Teil der Gemeinschaft.

„Ohne Kameradschaft geht es bei der Feuerwehr nicht. Sie muss auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bewusst gepflegt werden. Eine Ehrenabteilung bleibt nur lebendig, wenn sich jemand kümmert und die Menschen zusammenbringt.“
– Heinz Graven, Alters- und Ehrenabteilung LG Reichswalde

Wissen zwischen früheren und heutigen Verfahren

Die technischen Möglichkeiten der Feuerwehr haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte grundlegend verändert. August Michels erlebte eine Zeit, in der Atemschutzgeräte noch nicht zur selbstverständlichen Ausstattung gehörten. Teilweise gingen Feuerwehrleute mit nassen Taschentüchern vor dem Mund in verrauchte Gebäude. Erst Anfang der 1960er-Jahre kamen in seiner Einheit Atemschutzgeräte hinzu.

Auch Heinz Spanjaard erinnert sich an Einsatzsituationen, die aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar erscheinen. Einsatzkräfte gingen bei vollständiger Dunkelheit und starker Verrauchung in Tiefgaragen vor, ohne Wärmebildkameras, leistungsfähige Lüfter oder die heutigen Möglichkeiten zur Lageerkundung. Gelöscht wurde teilweise anhand des wahrgenommenen Wärmegefühls.

Die heutige persönliche Schutzausrüstung bietet einen wesentlich besseren Schutz. Zugleich haben automatische Brandmeldeanlagen, veränderte Baustandards und moderne Einsatzmittel das Einsatzgeschehen beeinflusst. Früher waren größere Brände nach Einschätzung der älteren Kameraden häufiger. Unsichere elektrische Anlagen, andere Bauweisen und fehlende technische Frühwarnsysteme spielten dabei eine Rolle.

Trotz dieser Entwicklung bleibt Grundlagenwissen relevant. Heinz Graven nennt unter anderem Knoten und Stiche sowie das Verständnis technischer Abläufe bei Pumpen und anderen Geräten. Moderne Systeme übernehmen viele Vorgänge automatisch. Umso wichtiger könne es sein, weiterhin zu verstehen, was im Hintergrund geschieht und wie bei Störungen reagiert werden muss.

„Die Alters- und Ehrenabteilung bringt eine besondere Perspektive ein. Mit ihrem Erfahrungsschatz kann sie Entwicklungen einordnen, wertvolle Rückmeldungen geben und gleichzeitig die Geschichte der Feuerwehr lebendig halten. Dieser Blick zurück ist wichtig, um daraus für die Zukunft zu lernen.“
– Daniel Scholz, stellv. Leiter der Feuerwehr Kleve

Ein fester Bestandteil des Löschzugs Kellen

Im Löschzug Kellen gehören neun Kameraden zur Alters- und Ehrenabteilung. Sie nehmen nicht mehr am Einsatzdienst teil, bleiben aber bei zahlreichen Anlässen präsent. Dazu zählen das Pumpenfest, Kameradschaftsabende, die Jahresabschlussübung, Jubiläen und Jahreshauptversammlungen.

Der Austausch erfolgt dabei in beide Richtungen. Die Ehrenabteilung lädt die Einheitsführung unter anderem zu einem Sommerfest und zu einem gemeinsamen Weihnachtsmittag ein. Umgekehrt werden ihre Mitglieder bei Ehrungen und besonderen Veranstaltungen des Löschzugs einbezogen.

Ein besonderer Übergang blieb dem Löschzug aus dem Jahr 2013 in Erinnerung. Damals wurde der langjährige Löschzugführer Hans Gysbers zum Ehrenlöschzugführer ernannt und mit einer großen Feier in die Ehrenabteilung verabschiedet. Der Wechsel wurde damit nicht nur als Ende einer Funktion, sondern zugleich als Fortsetzung der Zugehörigkeit sichtbar.

Löschzugführer Marc Böhmer sieht in den älteren Kameraden außerdem wichtige Ansprechpartner für die jüngere Generation. Sie kennen die Geschichte der Einheit und können Einsätze, Entscheidungen und Entwicklungen aus einem langen zeitlichen Zusammenhang heraus betrachten.

„Unsere Alters- und Ehrenkameraden haben den Löschzug über viele Jahre mit aufgebaut und geprägt. Bei gemeinsamen Veranstaltungen spielt der Altersunterschied keine Rolle, weil wir uns als eine Gemeinschaft verstehen. Für uns endet Feuerwehr nicht mit dem Einsatzdienst.“
– Marc Böhmer, Löschzugführer LZ Kellen

Der Staffelstab zwischen den Generationen

Julian Krause gehört selbst erst seit vergleichsweise kurzer Zeit zur Feuerwehr. Er trat mit 40 Jahren in den aktiven Dienst ein und bezeichnet sich deshalb als Spätberufenen. Wenn er mit dem regulären Erreichen der Altersgrenze aus dem Einsatzdienst ausscheidet, wird er so viele Dienstjahre geleistet haben, wie andere Kameraden in seinem heutigen Alter bereits vorweisen können.

Dieser Vergleich verdeutlicht für ihn die Lebensleistung vieler Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. Zahlreiche Kameraden sind bereits als Jugendliche oder junge Erwachsene eingetreten und haben der Feuerwehr über mehrere Jahrzehnte angehört. Sie erlebten unterschiedliche Fahrzeuge, Einsatzkonzepte, Führungsstrukturen und gesellschaftliche Bedingungen.

Die aktive Generation übernimmt damit nicht nur Aufgaben und Funktionen. Sie führt eine Arbeit fort, die andere lange vor ihr begonnen haben. Veranstaltungen, Übungsabende oder gemeinsame Wandertage schaffen Gelegenheiten, diesen Zusammenhang sichtbar zu halten. Gleichzeitig können ältere Kameraden eine Rolle einnehmen, für die im Einsatzalltag häufig wenig Raum bleibt. Sie hören zu, geben Rückmeldungen und unterstützen bei persönlichen oder kameradschaftlichen Fragen.

„Die Alters- und Ehrenabteilung ist die kollektive Erinnerung unserer Feuerwehr und ein Teil ihres Charakters. Ihre Mitglieder haben lange vor uns Verantwortung übernommen und den Staffelstab weitergegeben. Kameradschaft endet nicht damit, dass der Melder an den Haken gehängt wird.“
– Julian Krause, LZ Kleve

Rat auch für aktuelle Herausforderungen

Die Erfahrungen der älteren Kameraden beziehen sich nicht ausschließlich auf frühere Einsätze. Viele von ihnen haben über Jahre Verantwortung in ihren Einheiten oder auf Ebene der gesamten Feuerwehr übernommen. Sie kennen wiederkehrende organisatorische Fragen, Entwicklungen innerhalb des Ehrenamts und die Anforderungen, die mit Führungsaufgaben verbunden sind.

Heinz Graven war selbst lange in leitender Funktion tätig und unter anderem stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kleve. Aus seiner heutigen Perspektive schätzt er den zeitlichen Aufwand für Führungskräfte deutlich höher ein als noch während seiner eigenen Amtszeit. Technische Systeme, Dokumentationspflichten und organisatorische Anforderungen haben zugenommen.

Damit verändert sich auch der Inhalt des Austauschs. Ältere Kameraden können nicht jede aktuelle Technik im Detail beherrschen. Sie können aber Entwicklungen aus ihrer Erfahrung heraus bewerten, Zusammenhänge erkennen und auf Situationen verweisen, die sich trotz veränderter Rahmenbedingungen ähneln.

Auch sein Sohn Heinrich Graven, der heutige stellvertretende Leiter der Feuerwehr Kleve, greift deshalb bei aktuellen Fragestellungen auf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung zurück.

„Die Alters- und Ehrenabteilung wird meist unterschätzt. Dort sitzen die Kameraden, die die Feuerwehr über Jahrzehnte geprägt und Erfahrungen gesammelt haben. Ich greife oft auf ihren Rat zurück, weil sie unsere heutigen Herausforderungen verstehen und uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.“
– Heinrich Graven, stellv. Leiter der Feuerwehr Kleve

Die Alters- und Ehrenabteilung bewahrt einen Teil der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve. Diese Geschichte besteht nicht nur aus Jubiläen, alten Fahrzeugen oder besonderen Einsätzen. Sie liegt auch in den Erfahrungen einzelner Menschen, in früheren Entscheidungen und in dem Wissen darüber, wie sich die Einheiten und ihre Aufgaben verändert haben.

Wer über Jahrzehnte Verantwortung übernommen hat, verliert mit dem Ausscheiden aus dem Einsatzdienst nicht seine Bedeutung für die Feuerwehr. Die Aufgabe verändert sich. Aus aktivem Einsatzdienst werden Erfahrung, Begleitung und Erinnerung. Aus der Verantwortung an der Einsatzstelle wird die Verantwortung, Wissen und Kameradschaft weiterzutragen.

Einsätze der Feuerwehr Kleve 1990

Feature-Ausblick

Im nächsten Feature geht es nach Reichswalde. Dort gehört seit 1954 neben der Löscheinheit auch der Spielmannszug zur Feuerwehr. Wir zeigen, wie sich aus dem damaligen Tambourkorps eine moderne musikalische Einheit entwickelt hat, warum einige Mitglieder zugleich im Einsatzdienst aktiv sind und welche Rolle Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Spielmannszugs spielt.

Autor: Maurice Coenjaerts